Mit der neuen DSGVO kommen auch neue Verpflichtungen. Eine davon ist die Bereitstellung einer verschlüsselten Übertragung. Solltet ihr also bereits eine Website besitzen und diese noch nicht über HTTPS erreichbar sein, dann wird es höchste Zeit dies zu ändern.

SSL Zertifikat

Als erstes benötigt ihr ein aktuelles SSL-Zertifikat. Dieses bekommt ihr bei den meisten Webhostern bereits kostenfrei. Informiert euch bei eurem Provider, ob und in welchem Umfang dieser SSL-Zertifikate für euch bereitstellen kann.

Umleitung auf HTTPS via .htaccess-Datei

Sofern Ihr ein CMS-System nutzt, gibt es hier bereits diverse Plugins, welche für die Umstellung auf HTTPS genutzt werden können. Solltet ihr dennoch kein Plugin nutzen wollen oder eure Seite statisch programmiert haben, dann empfiehlt sich die Umleitung via .htaccess-Datei.

Legt die .htaccess-Datei mit folgendem Code einfach im Hauptverzeichnis eurer Website ab.

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} !=on
RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301]

Die Weiterleitung erfolgt permanent: Code 301 – „Moved Permanently“

Die permanente Weiterleitung ist wichtig für alle Suchmaschinen. So wird deine geänderte Adresse als dauerhaft von den einzelnen Suchmaschinen erkannt und dementsprechend indiziert. Weiterhin werden verschlüsselte Seiten im Ranking bevorzugt, dass Ranking steigt also.